Weitere Informationen von Thomas Hentschel

Der Internet-Auftritt von Thomas Hentschel MdL im Wahlkreis Rastatt aus der Papiermacherstadt Gernsbach finden Sie hier:

mdl-thomas-hentschel.de/start/

Online-Veranstaltung der Reihe „Krise als Chance: Corona und die Folgen"

Findet statt am Freitag, den Fr. 29.5., 18.00-19.30 Uhr. Nach der Krise ist vor der Krise: Was verbindet Corona und Klimaschutz? mit Fridays For Future Rastatt und Thomas Hentschel

Die Corona-Krise hat in kurzer Zeit mit voller Wucht das öffentliche Leben, die Wirtschaft und das Leben jedes Einzelnen direkt getroffen. Die Wirtschaft ist binnen Tagen in eine Rezession geraten, das soziale und kulturelle Leben wurden massiv eingeschränkt, um eine unkontrollierbare Ausbreitung der Krankheit zu verhindern und Gesundheit und Leben der Allgemeinheit zu schützen. 

Was haben die Corona-Krise und die Klima-Krise gemeinsam? Wo liegen Unterschiede? Können wir aus dem Umgang mit Corona für den Klimaschutz lernen? Diese und viele weitere Fragen sollen besprochen und diskutiert werden.

Unter diesem Link können Sie sich anmelden:

https://www.edudip.com/de/webinar/nach-der-krise-ist-vor-der-krise-was-verbindet-corona-und-klimaschutz-mit-fridays-for-future-rastatt-und-thomas-hentschel/273750
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„Eltern und Kinder brauchen verlässliche Perspektive und kein Wahlkampfmanöver“- Thomas Hentschel kritisiert das Vorgehen der Kultusministerin

Pressemitteilung vom 15.05.2020

Der Landtagsabgeordnete Thomas Hentschel (GRÜNE) kritisiert in einer Presseerklärung, dass die Eltern und verantwortlichen Träger der Kinderbetreuungseinrichtungen keine klaren Aussagen über das Ob und Wie der Öffnung der Kindergärten und Kindertagesstätten bekommen. „Die aktuelle Situation ist für Eltern und für Kinder sehr belastend. Die CDU-Kultusministerin Eisenmann hat am 6. Mai angekündigt, die Kindertageseinrichtungen schrittweise ab dem 18. Mai für bis zu 50 Prozent der Kinder zu öffnen. Jetzt rudert Frau Eisenmann zurück und versucht, die Verantwortung auf die Kommunen und die Betreuungseinrichtungen vor Ort abzudrücken. Das ist unredlich und eine große Enttäuschung für viele Eltern und Kinder“ so der Grüne Landtagsabgeordnete Thomas Hentschel.   „Es wird immer klarer, dass die Ministerin bis heute kein schlüssiges und umfassendes Konzept für ihre Versprechung erarbeitet hat. Die Kommunen und die Einrichtungen vor Ort brauchen eine Strategie mit konkreten Maßnahmen und Handreichungen, die das Kultusministerium den Trägern und Einrichtungen zur Verfügung stellt“ so Hentschel. „Frau Eisenmann muss vom Wahlkampfmodus runterschalten in den Problemlösungsmodus. Für Wahlkampf ist im nächsten Jahr noch genug Zeit, jetzt muss gemeinsam die Corona-Krise gemeistert werden“ so Hentschel abschließend.  

 

Thomas Hentschel: „Konkrete Schritte in Richtung Normalität“ Grün-geführte Landesregierung veröffentlicht Stufenplan zur Lockerung der Corona-Beschränkungen

Pressemitteilung vom 06.05.2020

„Es ist richtig, dass den Menschen im Land jetzt wieder konkrete Schritte zur Lockerung der Corona-Beschränkungen aufgezeigt werden. Wichtig ist aber auch, das Hauptziel dabei immer im Blick zu haben: Die Ausbreitung des Corona-Virus zu kontrollieren und zu verlangsamen, denn das Virus hat nichts an seiner Gefährlichkeit verloren“ so der Landtagsabgeordnete Thomas Hentschel. „Ich freue mich für die Menschen hier vor Ort in Rastatt, in Gaggenau, in Gernsbach und in den weiteren Gemeinden im Wahlkreis Rastatt, dass nun für viele zentrale Bereiche des öffentlichen und sozialen Lebens wieder eine zeitliche Orientierung gegeben wird. In vielen Gesprächen und Zuschriften, die mich erreichen, wurden immer wieder Fragen nach einem konkreten Zeitplan formuliert". In der öffentlichen Online-Veranstaltung "Zurück zur Normalität: Wer, wann und wie", die Thomas Hentschel am 4. Mai durchführte, wurden dazu zahlreiche Fragen gestellt: Wann können Kinder wieder in den Kindergarten, ab wann darf ich wieder Sport im Verein betreiben, wann werden die Gastro-Betriebe geöffnet? Kindertagesstätten und Kindergärten sollen ab 18. Mai schrittweise geöffnet werden „Neben den großen wirtschaftlichen Problemen, die durch Corona verursacht werden, sind die sozialen Probleme nicht weniger wichtig. Viele Eltern müssen seit Wochen den Beruf und die Kinderbetreuung unter einen Hut bringen – und zwar meist zeitgleich und ohne externe Betreuungsmöglichkeit. Deswegen ist die schrittweise Öffnung der Schulen seit dem 4. Mai und die angekündigte Öffnung der Kinderbetreuungseinrichtungen ab dem 18. Mai ein sehr wichtiger Schritt. Nicht zuletzt auch für die Kinder, die ihre Freundinnen und Freunde nicht nur über online-Medien, sondern in der offline-Welt treffen und sprechen möchten“ so Hentschel abschließend. Der Stufenplan der Landesregierung. ist abrufbar unter   www.baden-wuerttemberg.de/de/service/alle-meldungen/meldung/pid/fahrplan-zur-schrittweisen-lockerung-der-corona-beschraenkungen/ Informationen zu der online-Veranstaltungsreihe „Krise als Chance: Corona und die Folgen“ von Thomas Hentschel finden Sie unter mdl-thomas-hentschel.de/termine/

 

eWayBW: Online-Informationsveranstaltung des Verkehrsministeriums am 25. Mai - Thomas Hentschel: „Trotz Corona können alle Interessierten online ihre Fragen zu eWayBW stellen“

Pressemitteilung vom 05.05.2020

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger können am Montag, den 25. Mai, ab 19.00 Uhr in der online-Informationsveranstaltung des Verkehrsministeriums ihre Fragen zum Projekt eWayBW stellen. Ich begrüße es sehr, dass trotz Corona-Pandemie diese wichtige Veranstaltung online auf www.ewaybw.de stattfinden wird“ so der Landtagsabgeordnete Thomas Hentschel.

„Information ist das A und O, denn immer wieder werden falsche Behauptungen über dieses Projekt verbreitet. Jeder und jede ist herzlich eingeladen, sich ein unvoreingenommenes Bild von dem Projekt zu machen und alle Fragen zum Ablauf und Inhalt zu stellen“ so Hentschel.

Das Verkehrsministerium hat zudem einen Info-Flyer erstellt, der ab dem 6. Mai an Haushalte in Bischweier, Gaggenau, Gernsbach, Kuppenheim und Rastatt verteilt wird.

„Ich bin sehr zuversichtlich, dass das Regierungspräsidium Karlsruhe als ausführende Planungs- und Baubehörde die Befürchtungen wegen zu langer Bauzeit und Beeinträchtigungen aufnehmen und die Planung entsprechend optimieren wird. Die Gespräche mit den betroffenen Gemeinden laufen bereits“ so Hentschel abschließend.

Den Flyer des Verkehrsministeriums finden Sie unter https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/service/publikation/did/pilotprojekt-zu-hybridoberleitungs-lkw-auf-der-b-462/

 

Thomas Hentschel (GRÜNE) hofft nun auf Lockerungen im Grenzverkehr

Pressemitteilung vom 30.04.2020

Nachdem am Montag die Daimler-Werke in Rastatt, Gaggenau und Kuppenheim wieder hochfahren sollen, ist es nach Ansicht des Rastatter Landtagsabgeordneten Thomas Hentschel (GRÜNE) unabdingbar, dass auch der Grenzübergang in Wintersdorf für die Pendlerinnen und Pendler aus dem Elsass wieder vollständig geöffnet wird und die Kontrollen an den Grenzübergängen Iffezheim und Wintersdorf auf ein vernünftiges Maß zurückgefahren werden.

Darauf hatte Hentschel zusammen mit fünf weiteren Grünen Landtagsabgeordneten aus der Region Mittelbaden den Innenminister Thomas Strobel (CDU) in einem Schreiben vom Beginn dieser Woche hingewiesen. Die Landtagsabgeordneten knüpften an einen Brandbrief der Bundestagsabgeordneten Franziska Brandtner und Gerhard Zickenheiner (GRÜNE) aus Freiburg an, den diese zusammen mit dem Europapolitischen Sprecher der Grünen Landtagsfraktion, Josha Frey, und deren parlamentarischen Geschäftsführer Ulrich Sckerl an den Bundesinnenminister Horst Seehofer und an Thomas Strobel geschrieben hatten.

„Stundenlange Wartezeiten und Einkaufsverbote sind für die Pendlerinnen und Pendler aus dem Elsass schon in den vergangenen Wochen eine Zumutung gewesen. Das muss aufhören, vor allem jetzt, nachdem über 1000 weitere Menschen aus dem Elsass täglich in die Region einreisen müssen.“ führt Hentschel dazu aus und fügt hinzu: „Es kann doch wohl nicht sein, dass Erntehelfer aus Osteuropa mit Flugzeugen ins Land kommen können, aber die Freundinnen und Freunde aus dem Elsass herabwürdigende Kontrollen und Verbote über sich ergehen lassen müssen, wenn sie uns bei der Produktion und sogar  bei der Bekämpfung der Pandemie helfen wollen.“

Die Blockadehaltung, die die CDU zu Lasten der Wirtschaft an den Tag gelegt hat, sei für ihm nicht nachvollziehbar, führt Hentschel weiter aus. Nach ersten Signalen ist Thomas Hentschel allerdings zuversichtlich, dass aufgrund der Schreiben der Grünen Abgeordneten am morgigen Tag eine Lockerung der Regeln verkündet werden wird. Es reiche jedoch nicht, nur den Grenzverkehr zu erleichtern. Vielmehr müsse auch das unsägliche und diskriminierende Einkaufsverbot für die Pendlerinnen nun Pendler aufgehoben werden, teilt Hentschel in einer Pressemitteilung mit. Er sei aber zumindest zuversichtlich, dass im Nachgang zur Ministerpräsidentenkonferenz am gestrigen Tag nun auch für die Regionen eine deutliche Entspannung der Situation an der Grenze eingeleitet werden wird. Die stehe im Interesse der Europäischen Integration und der Wirtschaft in einer der stärksten Industrieregionen überhaupt.


Thomas Hentschel (GRÜNE) und Dr. Alexander Becker (CDU): "Kräftige Investition in den Erhalt von Bundes- und Landesstraßen Verkehrsministerium macht den Weg frei für die Sanierung der L 67b Reichental – Kaltenbronn und der L67 Muggensturm – Neumalsch"

Pressemitteilung vom 30.04.2020

In den Erhalt und die Sanierung des Straßennetzes im Südwesten sollen 2020 trotz Corona-Krise rund 580 Millionen Euro investiert werden. Im Landkreis Rastatt sollen unter anderem die L67b Reichental-Kaltenbronn sowie die L67 Muggensturm – Neumalsch erneuert werden.

„Die grün-schwarze Landesregierung investiert seit Jahren massiv in den Erhalt von Straßen und Brücken. Diese Linie wollen wir auch in Zeiten von Corona beibehalten“, betonen die Landtagsabgeordneten Thomas Hentschel (GRÜNE) und Dr. Alexander Becker (CDU). 
„Eine schnelle Straßensanierung ist ein Gebot der Vernunft. Es ist klüger, kleine Löcher so früh wie möglich zu beseitigen, als das Problem auf die lange Bank zu schieben“, sagt Thomas Hentschel (GRÜNE). „Für die Straßensanierung heißt das: Wenn wir heute zügig sanieren, müssen wir später kein Steuergeld in eine vielfach kostspieligere grundhafte Sanierung stecken“, so Dr. Alexander Becker (CDU)

Im Sanierungsprogramm 2020 werden landesweit insgesamt mehr als 320 neue Maßnahmen umgesetzt: Für den Erhalt von Bundesfernstraßen stellt der Bund voraussichtlich 425 Millionen Euro zur Verfügung, für Landesstraßen gibt das Land rund 153 Millionen Euro aus. Zum Programm gehören neben Fahrbahndeckenerneuerungen und Lärmschutzwänden auch ein Steigensanierungsprogramm, die Ertüchtigung kommunaler Brücke sowie Belagserneuerungen an Geh- und Radwegen.

 

Landtagsabgeordnete Thomas Hentschel (GRÜNE) und Dr. Alexander Becker (CDU): „Radverkehr spielt entscheidende Rolle für die Verkehrswende“

Pressemitteilung vom 22. April 2020 - Land baut Radnetz in der Region weiter aus

Der Ausbau des Radnetzes geht voran. Baden-Württemberg gilt mittlerweile als Vorbild bei der Radverkehrsförderung“, freuen sich die Landtagsabgeordneten Thomas Hentschel (GRÜNE) und Dr. Alexander BEcker (CDU). Der Wahlkreis Rastatt profitiere von dem Förderprogramm für kommunale Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur, welches am 20.04. vom Verkehrsministerium Baden-Württemberg vorgestellt wurde.    Folgende Projekte sind im Wahlkreis Rastatt zur Förderung vorgesehen:

  • Die Rad- und barrierefreien Gehwege "An der Ludwigfeste" und am Knoten "Karlsruher Tor" sowie der Fahrradschutzstreifen Oberwaldstraße in Rastatt
  • Der Gehweg Dr. Isidor-Meyerhoff-Straße (ehemals Bruchgrabenstraße) in Gaggenau

Beim Landratsamt Rastatt angesiedelte Projekte, die im Wahlkreis Rastatt liegen:

  • Der Radweg an der K 3718, zwischen der. B 36neu und B 3,
  • K 3711, Radweglückenschluss zwischen Rastatt-Förch und L 67
  • K 3737, Anbau eines Radwegs zwischen B 36 neu und OD Bietigheim (im Programm für 2020 vorgesehen)

  „Mit dem Neu- und Ausbau dieser Radwege verbessert sich die Infrastruktur hier in der Region deutlich“, betonen die beiden Abgeordneten.  „Radfahren ist Klimaschutz. Klar ist: Wenn wir wollen, dass die Menschen mehr radeln, brauchen wir ein möglichst lückenloses Netz gut ausgebauter Wege. Die Radverkehrsförderung spielt eine entscheidende Rolle für die Verkehrswende. Baden-Württemberg möchte Wegbereiter einer nachhaltigen Mobilität werden. Ziel ist, den Radverkehrsanteil bis 2030 auf 20 Prozent zu verdoppeln. Wir wollen, dass auch der Weg zum Arbeitsplatz immer häufiger mit dem Rad zurückgelegt wird. Pendeln mit dem Rad soll schnell und sicher sein“ so Hentschel.    Gerade in dieser schwierigen Phase stelle das Landesprogramm zur Radverkehrsinfrastrukturförderung gleichzeitig auch ein wichtiges Konjunkturprogramm dar. „Es bietet viele Chance insbesondere auch für die mittelständische regionale Bauwirtschaft. Dabei sind Radverkehrsmaßnahmen längst nicht mehr nur Kleinmaßnahmen. Bei mehr als 90 Vorhaben im ganzen Land handelt es sich um Infrastrukturinvestitionen in Millionenhöhe“, betont Dr. Becker.   Insgesamt hat das Land Baden-Württemberg in das Förderprogramm für den Bereich Rad- und Fußverkehr nun Bauvorhaben mit einer Förderhöhe von etwa 58 Millionen Euro neu aufgenommen. Dies ist eine Verdreifachung innerhalb von zwei Jahren. 2019 betrug die Förderung 30 Millionen Euro, 2018 waren es noch 18 Millionen Euro Förderbetrag. Im neuen Programm liegt der Schwerpunkt der Förderung bei neuen Radwegen, Schutz- und Radfahrstreifen sowie Fahrradabstellanlagen.

 

Einladung zur Telefon-Bürgersprechstunde des Landtagsabgeordneten Thomas Hentschel

Am  Mittwoch, den 22. April, zwischen 16.00-18.00 Uhr, lädt der Grünen- Landtagsabgeordnete Thomas Hentschel interessierte Bürgerinnen und Bürger zu seiner Telefon-Bürgersprechstunde ein. Die Rufnummer lautet 07222 7871255

Wenn Sie Fragen zur aktuellen Situation der Corona-Pandemie, zur Landespolitik allgemein oder zu konkreten Belangen im Wahlkreis Rastatt haben, rufen Sie an oder schreiben eine E-Mail an thomas.hentschel.wk@gruene.landtag-bw.de

 

Förderprogramm Wasserwirtschaft und Altlasten: Die Landtagsabgeordneten Thomas Hentschel (GRÜNE) und Dr. Alexander Becker (CDU) freuen sich über Fördermittel für den Wahlkreis Rastatt

Pressemitteilung vom 27.03.2020

Für Umweltschutz-Investitionen, Verbesserung der Versorgungsstrukturen, Hochwasserschutzmaßnahmen und Verbesserungen der Gewässerqualität vergibt das Umweltministerium des Landes Baden-Württemberg in diesem Jahr Förderzuschüsse an die Kommunen in Höhe von insgesamt 190 Millionen Euro. „Wir freuen uns, dass im Wahlkreis Rastatt mehrere Projekte gefördert werden. Dadurch wird ein wichtiger Beitrag für sauberes Wasser, eine intakte Umwelt und eine zuverlässige Wasserversorgung geleistet“ so die beiden Landtagsabgeordneten Thomas Hentschel (GRÜNE) und Dr. Alexander Becker (CDU).

Folgende Projekte werden gefördert: Für die Neuordnung der Wasserversorgung Hundsbach und den Neubau des Wasserwerks und der Quellzuleitung Wolfslochquelle sind gut 3 Millionen Euro vorgesehen. Das Starkregenrisikomanagement der Kommunen des Landkreises Rastatt und der Stadt Baden-Baden erhält 770 000 Euro. Der Neubau des Mischwasserkanals und die Kanalsanierung Bergweg in Weisenbach erhält 110 000 Euro. Eine Altlastensanierung in Gernsbach wird mit 1,4 Millionen Euro geförder

Land und Kommunen schaffen Hilfsnetz für Familien – 100 Millionen Euro kommen sofort vom Land

Pressemitteilung vom 27.03.2020

„Land und Kommunen greifen unseren Familien während der Corona-Krise finanziell unter die Arme“ freut sich der Grünen-Abgeordnete Thomas Hentschel. Die grün-geführte Landesregierung und die kommunalen Spitzenverbände haben sich auf eine Soforthilfe für Familien verständigt, teilt Hentschel mit. „Städte und Gemeinden haben jetzt die Möglichkeit, auf Kita-Gebühren zu verzichten oder die Familienkasse zum Beispiel von den Kosten für den Schulbus zu entlasten. Das ist eine große Erleichterung für unsere Familien im Land“.

MdL Hentschel betont: „Land und die Kommunen bilden eine starke Solidargemeinschaft und übernehmen gemeinsam Verantwortung. Wir helfen schnell und unbürokratisch, damit das soziale Netz nicht reißt.“ Die grün-geführte Landesregierung stellt für die Kommunen sofort 100 Millionen Euro zur Verfügung. Diese haben jetzt die Möglichkeit, passgenaue Lösungen für ihre Belange vor Ort zu erarbeiten.

Das Land beteiligt sich somit an den Kosten, wenn Städte und Gemeinden etwa auf Gebühren für geschlossene Kitas, Kindergärten oder andere Betreuungseinrichtungen verzichten. Auch die Kita-Beiträge bei freien Träger sollen bis zur Höhe des kommunalen Satzes erstattet werden. Für die Kindertagespflege sollen vor Ort tragfähige Übergangslösungen gefunden werden.

Ausbleibende Gebühren an den Volkshochschulen und für die Schülerbeförderung werden vom Land mit einem Zuschuss ebenfalls teilweise ausgeglichen, teilt das Finanzministerium laut MdL Hentschel mit. Ebenso seien Zuschüsse an die Kommunen für weitere öffentliche Einrichtungen wie Musikschulen oder soziale Dienste vorgesehen; Zuschüsse an Kommunaltheater würden aufrechterhalten.

Allein für die Kinderbetreuung erwarten die Kommunen laut Finanzministerium einen mittleren, zweistelligen Millionenbetrag bei einem Monat Schließzeit. Hentschel betont: „Wir sehen die Sorgen der Familien. Viele sind in Kurzarbeit oder haben wegen der Betreuung der Kinder zu Hause weniger Geld zur Verfügung. Deshalb ist es uns wichtig, Familien finanziell zu unterstützen.“

 

 

Abgeordneter Thomas Hentschel (GRÜNE): „Für gute Zusammenarbeit beim Projekt eWayBW am Ball bleiben“

Pressemitteilung vom 26.03.2020

n der Telefonkonferenz vom Donnerstag, 26.3.2020, mit Vertretern von Kommunen, dem Landratsamt, dem Regierungspräsidium und dem Verkehrsministerium Baden-Württemberg zum Projekt eWayBW, wurden unter anderem die Auswirkungen auf den Verkehr während der Bauzeit der Versuchsstrecke für Oberleitungs-LKW besprochen. Das Gespräch wurde von Landtagsabgeordneten Thomas Hentschel (GRÜNE) initiiert.

„Dass alle Beteiligten direkt ins Gespräch kommen, ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Es ist immer besser, miteinander statt übereinander zu sprechen. Unserem gemeinsamen Ziel, die Belastungen für den Verkehr auf der B462 während der Bauzeit zu verringern, sind wir schon nähergekommen“ so Hentschel. In der Telefonkonferenz sei klar geworden, wie wichtig die Zusammenarbeit aller Ebenen ist, um die Einschränkungen des Verkehrs auf der B462 während der Bauarbeiten so gering wie möglich zu halten.

„Besonders freut mich die Aussage der am Gespräch beteiligten Bürgermeister, dass sie der Oberleitungs-Technik nach wie vor offen gegenüberstehen. Wichtig sei aber, nicht aus dem stillen Kämmerlein die Baustellenplanung zu betreiben, sondern auf die Erfahrungen der kommunalen Behörden vor Ort zurückzugreifen. Dazu war das Gespräch ein wichtiger Schritt“ so der Landtagsabgeordnete Hentschel.

 „Das Projekt eWayBW hat nicht nur für den Klimaschutz, sondern auch für den Technologiestandort Mittelbaden eine bedeutende Rolle. Oberleitungs-LKW werden zukünftig eine wichtige Rolle im Gütertransport auf der Straße spielen. Das belegen Studien sowohl des Instituts für Energie- und Umweltforschung (ifeu) als auch des Verbands der deutschen Industrie (BDI), der sicher nicht im Verdacht steht, für unwirtschaftliche Ökoprojekte die Stimme zu erheben“ so Hentschel.  

 Laut der BDI-Studie „Klimapfade für Deutschland 2018“ sei die Oberleitungstechnik technisch machbar und wirtschaftlich für das Speditionsgewerbe vertretbar. Es sei zu erwarten, dass die Entwicklung auch in diese Richtung gehe. „Das Thema nicht zu erforschen würde bedeuten, dass man technologisch nicht in der ersten Liga spielen wolle. Das kann nicht das Ziel der Politik in Baden-Württemberg sein. Für einen gelingenden Austausch und eine gute Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Ebenen beim Projekt eWayBW werde ich weiter am Ball bleiben“ so Hentschel abschließend.

 

 

Einladung zur Telefon-Bürgersprechstunde des Landtagsabgeordneten Thomas Hentschel (Grüne)

Am  Montag, den 23. März, zwischen 15.00-17.00 Uhr, lädt der Grünen- Landtagsabgeordnete Thomas Hentschel interessierte Bürgerinnen und Bürger zu seiner Telefon-Bürgersprechstunde ein. Die Rufnummer lautet 07222 7871255

Wenn Sie Fragen zur aktuellen Landespolitik oder zu konkreten Belangen im Wahlkreis Rastatt haben, rufen Sie an oder schreiben eine E-Mail an thomas.hentschel.wk@gruene.landtag-bw.de

 

Absage der Nominierungsveranstaltung in Rastatt für den 13.03.2020

Stellungnahme vom Landtagsabgeordneten Thomas Hentschel zur Verschiebung der Nominierungsversammlung

„Der Vorstand von Bündnis90/Die Grünen, Kreisverband Rastatt/Baden-Baden, hat kurzfristig die heute, am 13. März 2020 geplante Nominierungsversammlung zu Landtagswahl für den Wahlkreis Rastatt verschoben. Durch diese rein vorsorgliche Maßnahme soll die weitere Ausbreitung des Corona-Virus verlangsamt werden. Ich begrüße ausdrücklich diese umsichtige Entscheidung. In der gegebenen Situation geht der Gesundheitsschutz vor. Auch muss Mitgliedern mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen die Teilnahme an der Versammlung möglich sein. Ich selbst werde in den kommenden Wochen meine externen Termine auf ein Minimum reduzieren bzw. wo immer möglich mit Telefon oder Videokonferenz durchführen.

Die aktuelle Lage wird täglich neu zu bewerten sein. Die Webseite des Robert-Koch-Instituts informiert wissenschaftlich fundiert und tagesaktuell uns ist unter www.rki.de abrufbar."

Thomas Hentschel bewirbt sich für das Landtagsmandat

Landtagsabgeordneter Thomas Hentschel hat erklärt, auf der Nominierungsversammlung der Grünen am 13. März 2020 wieder für das Landtagsmandat zu kandidieren. „Baden-Württemberg braucht eine vielfältige, sozial gerechte und ökologische Entwicklung, die nur mit einer grün geführten Landesregierung möglich ist“ so Hentschel in seinem Bewerbungstext, der an die Grünen-Mitglieder im Wahlkreis Rastatt verschickt wurde. „Wir müssen alles tun, um den Klimawandel auszubremsen“ so Hentschel weiter. Der Artenrückgang zeige, wie wichtig eine konsequente Umweltpolitik sei. Auch die Industrie müsse sich dem Wandel stellen, im Besonderen die Automobilindustrie.   Besondere Erfolge im Wahlkreis Rastatt waren laut Hentschel unter anderem die Schaffung von Stellen für kommunale Integrationsmanagerinnen und -managern sowie die personelle Stärkung der Naturschutzverwaltung. „Als Sprecher für Elektromobilität liegt mir die nachhaltige Mobilität besonders am Herzen“ so Hentschel.  Daher sei er sehr glücklich, dass die Stadt Rastatt und der Landkreis gemeinsam mit weiteren Verbänden und Unternehmen den Mobilitätspakt in Kooperation mit dem Verkehrsministerium umsetzen und somit die Weichen für eine zukunftsfähige und umweltfreundliche Mobilität für alle gestellt sind.   Die Nominierungsversammlung der Grünen für die Landtagswahl im Wahlkreis Rastatt ist am 13. März 2020, ab 19.30 Uhr im Restaurant Pagodenburg, Kapellenstraße 34, in Rastatt.


E-WayBW: Hentschel fordert mehr Tempo bei der Umsetzung

Pressemitteilung vom 06.03.2020

Der Landtagsabgeordnete Thomas Hentschel (GRÜNE) ist enttäuscht über den am Dienstag vom Regierungspräsidium vorgestellten Projekt- und Zeitplan für die Teststrecke eWay-BW. „Nachdem die Vertreter des Regierungspräsidiums im Termin des Projektbegleitkreises nach der deutlichen Kritik aller Vertreter der betroffenen Gemeinden und des Landkreises eine ausführliche Prüfung zugesagt hatten, bin ich zuversichtlich, dass die verschiedenen Baumaßnahmen so abgestimmt werden können, dass es nicht zum Verkehrsinfarkt kommt.“ erklärte er in einer uns vorliegenden Pressemitteilung.

Die Versuchsstrecke sei richtig und wichtig, allerdings könne er den nun vorgestellten Umfang der notwendigen Teilsperrungen und die skizzierte Dauer so nicht nachzuvollziehen. Hentschel fordert alle Möglichkeiten für eine Bauzeitverkürzung wie beispielsweise den Einsatz mehrerer Baugruppen und Nachtarbeiten zu prüfen. Außerdem müsse über zusätzliche Zugkapazitäten auf der Murgtalbahn nachgedacht werden, um Pendlerinnen und Pendlern eine Alternative zum Auto zu bieten, teilte Hentschel mit.

„Die Teststreckenarbeiten müssen außerdem mit den parallel stattfindenden Bauarbeiten für das Breitbandnetz und zur Straßenerneuerung abgestimmt werden.“ führte er dazu aus und teilte mit, dass er sich deshalb unmittelbar nach dem Termin am Dienstag mit dem Verkehrsministerium in Verbindung gesetzt und um einen Termin mit allen Beteiligten gebeten habe. Dem Landratsamt, dem Oberbürgermeister Florus und den Bürgermeistern Mußler und Wein werde ein Termin in Stuttgart angeboten, um die weitere Vorgehensweise zu erörtern.

 

"Antriebe von morgen: Brauchen LKWs eWay, Wasserstoff und Co?"

Podiumsdiskussion

Die Veranstaltung findet am Freitag, den 6. März, von 18.00-20.00 Uhr, im Unimog-Museum Gaggenau, an der B462, statt.

Teilnehmer auf dem Podium sind:
Prof. Dr. Thomas Koch (Leiter des Instituts für Kolbenmaschinen am KIT)

Hasso Grünjes (Siemens Mobility GmbH)

Dieter Fahrner (Spedition Fahrner GmbH)

Nach kurzen Input-Vorträgen der Teilnehmer und einer ersten Gesprächsrunde auf dem Podium wird ab ca. 19.15 Uhr die Diskussion mit dem Publikum stattfinden. Ende der Veranstaltung ist um 20.00 Uhr.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

"Grünes Kino" mit Thomas Hentschel

Am Samstag, 29. Februar 2020 bietet Thomas Hentschel den nächsten Termin in der Reihe „Grünes Kino“ an. Gezeigt wird der Film „2040 - Wir retten die Welt!".

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Land fördert Initiative RadKULTUR 2020 in 13 Kreisen und Städten: Gaggenau ist dabei!

Pressemitteilung von Thomas Hentschel MdL vom 17. Februar 2020

13 Landkreise und Städte machen 2020 bei der Initiative RadKULTUR des Landes Baden-Württemberg mit, so viele wie noch nie. Dazu stellt das Land insgesamt eine Summe von gut 400.000 Euro zur Verfügung.

„Ich freue mich besonders, dass die Stadt Gaggenau dabei ist und in den Genuss der Förderung kommt. Radfahren wird immer beliebter. Bereits jetzt wird landesweit in den Ausbau der Radwege investiert. Mit der Initiative RadKULTUR werben wir fürs Radfahren: So können die Bürgerinnen und Bürger vor Ort erfahren, dass Radfahren Spaß macht, der Umwelt und nicht zuletzt der eigenen Gesundheit guttut. Außerdem können alle so einen Beitrag zum Klimaschutz leisten“ so der Landtagsabgeordnete Thomas Hentschel.

Dieses Jahr werden die Landkreise Konstanz, Ludwigsburg, Schwäbisch Hall und der Bodenseekreis sowie die Städte Aalen, Bühl, Gaggenau, Ludwigsburg, Mengen, Neckarsulm, Reutlingen und die Landeshauptstadt Stuttgart gefördert. Gemeinsam mit der Stadt Böblingen, die sich bereits im zweiten Jahr der Förderung befindet, können sich die Landkreise und Kommunen über die Unterstützung des Verkehrsministeriums freuen.

Die Initiative RadKULTUR bietet in den jeweiligen Kommunen ein Jahresprogramm an, das das Radfahren im Alltag weiter stärken und attraktiver machen soll. Neben RadCHECKs, Lastenrad-Verleihen und Fahrrad-Rallyes können sich die Bürgerinnen und Bürger auf viele weitere bunte Mitmach-Aktionen freuen.

Seit 2012 begleitet und unterstützt das Verkehrsministerium Baden-Württemberg Kommunen mit der Initiative RadKULTUR. Über 30 Kommunen wurden seit Bestehen der Landesinitiative bereits gefördert. Ziel der RadKULTUR ist es, über die Vorzüge des Fahrrads als flexibles Verkehrsmittel im Alltag zu informieren und die Menschen mit positiven Erlebnissen für das Radfahren zu begeister

Hentschel weist Vorwürfe der Steuerverschwendung der CDU im Murgtal zurück

Pressemitteilung vom 30.12.2019

In einer Presseerklärung uns gegenüber weist der Landtagsabgeordnete Thomas Hentschel (Grüne) die Vorwürfe der CDU Stadtverbände von Gaggenau und Gernsbach zurück, die grün-schwarze Landesregierung würde Steuern verschwenden und  den Ausbau der Anschlussstelle Rastatt Nord sowie des B3 Lückenschlusses verzögern. Zugleich weist er darauf hin, dass insbesondere die Erprobung von Oberleitungs-LKW auf Bundesstraßen nach wie vor ein wichtiges Thema sei. „Soweit die CDU Stadtverbände fordern, dass die Forschungsgelder aus Berlin zweckentfremdet für den Ausbau der Anschlussstelle Rastatt Nord oder der B3 neu umgeleitet werden sollen, ist dieser Vorschlag schlicht rechtswidrig. Die Forschungsgelder sind gebunden und das Regierungspräsidium in Karlsruhe mit Nachdruck damit beschäftigt, die Planungen und den Ausbau der Anschlussstelle und der B3 neu voranzutreiben.“ führt Hentschel aus und ergänzt: „Die Gelder, die zum weit überwiegenden Teil vom Bund kommen und nicht für die Anschaffung der LKWs zur Verfügung stehen, können ausserdem bei vorzeitiger Beendigung des Projektes nicht für andere Zwecke ausgegeben werden, weil sie für Forschungszwecke gebunden sind.“ 

Wenn es bei den beiden genannten Straßenbauprojekten zu Verzögerungen kommen würde, müsste die Regierungspräsidentin Silvia Felder dazu Stellung nehmen. Das sei aber nach seiner Kenntnis nicht der Fall. Hinsichtlich des Steuerungskreises für die Baustelleneinrichtung und Durchführung der Bauarbeiten sei das Regierungspräsidium nun am Zuge. Allerdings sei es zu viel verlangt, schon wenige Tage nach Unterschrift unter den Bauverträgen bereits ein fertiges Baustellenkonzept einzufordern, führt Hentschel weiter aus. Er habe volles Vertrauen in deren Arbeit und sei sich sicher, dass die Regierungspräsidentin Silvia Felder darauf achten werde, dass die Beteiligung aller Kommunen -wie vereinbart- stattfinden werde. Die notwendige halbseitige Fahrbahnsperrung zum Setzen der Masten sei zudem nicht mit den Sperrungen zu einer Fahrbahnsanierung vergleichbar, denn sie könnten kurzfristig ausgesetzt werden, so dass es nicht zu Beeinträchtigungen im Berufsverkehr käme. Dass sei nach seiner Kenntnis auch so in den Ausschreibungen vereinbart worden. Zudem werde die Strecke in Ottenau nicht betroffen sein, womit die Beeinträchtigungen der Menschen in Gaggenau auch während der Fahrdrahtinstallation deutlich geringer ausfallen würde.

Das Oberleitungsprojekt sei zudem für die Entwicklung eines klimafreundlichen Güterverkehrs auf der Straße nach wie vor von großer Bedeutung. Es sei zwar richtig, dass es bereits international mehrere Versuchsstrecken gäbe. „Gerade daran lässt sich aber ablesen, dass die Technik zukunftsweisend ist und dass es einen hohen Entwicklungsbedarf gibt.“ erklärt Hentschel dazu. Dieses Technologiefeld den Konkurrenten aus den Vereinigten Staaten, Skandinavien oder Frankreich zu überlassen sei Unsinn, denn man könne nicht gleichzeitig den Erhalt des Automobilstandorts Deutschland fordern und zugleich die notwendigen Entwicklungen auch in Teilbereichen anderen überlassen.

Abgesehen davon, dass diese Techniken schon allein  für einen effektiven Klimaschutz untersucht werden müssten, würde gerade der Oberleitungs-Lkw eine Chance für eine echte Technologieoffenheit bieten, erläutert Hentschel weiter. Schließlich könne der elektrische Antrieb parallel zu anderen Techniken wie den Verbrennungsmaschinen im Hybridfahrzeug sein, denn mit dem teilelektrischen Antrieb ohne die schweren Batterien ließe sich der CO2-Ausstoß effektiv und erheblich reduzieren.

 

 

Hentschel schlägt Test von Wasserstoff-Lastwagen auf B 462 vor Vollsperrungen sollen nur in den Ferien liegen

Pressemitteilung vom 23.12.2019

Der Wahlkreisabgeordnete Thomas Hentschel und Sprecher für E-Mobilität der GRÜNEN Landtagsfraktion in Stuttgart begrüßt in einer Presseerklärung uns gegenüber, dass nun die Teststrecke für den HO-LKW auf der B 462 verwirklicht werden könne. Er fordert aber zugleich, auch andere Antriebstechniken, insbesondere den Wasserstoffantrieb in die Testreihe mit einzubeziehen. „Der Oberleitungs-LKW spielt in allen Klimaschutzszenarien der Landes- und Bundesregierung und der Industrie- und Umweltverbände eine herausragende Rolle für den Güterverkehr,“ teilt Hentschel mit, „jedoch wissen wir heute noch nicht genug über mögliche andere Formen des klimaneutralen Gütertransports auf der Straße.“ Deshalb müsse man gerade jetzt, so Hentschel weiter, auch andere Antriebsformen genauer untersuchen. So seien auch Fahrzeuge mit Brennstoffzellen oder Verbrennungsmotoren mit Wasserstoffantrieb technisch machbare Varianten. Beides sei jedoch in der Praxis noch wenig erforscht, weswegen hier ein Handlungsbedarf bestehe. Das Land habe dazu eine Wasserstoffstrategie in Planung. Um einen direkten Vergleich zu ziehen, wäre ein Versuch, bei dem die derzeit auf der Bundesstraße fahrenden LKW nicht nur teilweise durch Oberleitungsfahrzeuge sondern auch durch wasserstoffbetriebene Fahrzeuge ersetzt werden auf der Teststrecke sinnvoll. Schließlich würden auch batterieelektrische Fahrzeuge unter gleichen Bedingungen im Murgtal geprüft. Hentschel teilt hierzu mit, dass er in Gesprächen mit der Industrie und der Landesregierung eine Parallele Testreihe anregen werde. „Dass an einem der Geburtsorte des Lastkraftwagens der straßengebundene Güterverkehr nun praktisch neu entwickelt wird, ist ein gutes Zeichen für den Produktionsstandort. Ich werde dabei aber genau im Auge behalten, dass auch die Zusicherungen bezüglich der Verkehrsentlastung während der Bauzeiten eingehalten werden.“ sichert Hentschel ausserdem zu. Das Ministerium hatte angekündigt, dass die Baustellenzeiten weitgehend ausserhalb der Zeiten des Berufsverkehrs liegen würden und die im Zuge der Installation der Fahrdrähte notwendigen Vollsperrungen nur in die Ferienzeiten gelegt würden.