Weitere Informationen von Thomas Hentschel

Der Internet-Auftritt von Thomas Hentschel MdL im Wahlkreis Rastatt aus der Papiermacherstadt Gernsbach finden Sie hier:

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Förderprogramm Wasserwirtschaft und Altlasten: Die Landtagsabgeordneten Thomas Hentschel (GRÜNE) und Dr. Alexander Becker (CDU) freuen sich über Fördermittel für den Wahlkreis Rastatt

Pressemitteilung vom 27.03.2020

Für Umweltschutz-Investitionen, Verbesserung der Versorgungsstrukturen, Hochwasserschutzmaßnahmen und Verbesserungen der Gewässerqualität vergibt das Umweltministerium des Landes Baden-Württemberg in diesem Jahr Förderzuschüsse an die Kommunen in Höhe von insgesamt 190 Millionen Euro. „Wir freuen uns, dass im Wahlkreis Rastatt mehrere Projekte gefördert werden. Dadurch wird ein wichtiger Beitrag für sauberes Wasser, eine intakte Umwelt und eine zuverlässige Wasserversorgung geleistet“ so die beiden Landtagsabgeordneten Thomas Hentschel (GRÜNE) und Dr. Alexander Becker (CDU).

Folgende Projekte werden gefördert: Für die Neuordnung der Wasserversorgung Hundsbach und den Neubau des Wasserwerks und der Quellzuleitung Wolfslochquelle sind gut 3 Millionen Euro vorgesehen. Das Starkregenrisikomanagement der Kommunen des Landkreises Rastatt und der Stadt Baden-Baden erhält 770 000 Euro. Der Neubau des Mischwasserkanals und die Kanalsanierung Bergweg in Weisenbach erhält 110 000 Euro. Eine Altlastensanierung in Gernsbach wird mit 1,4 Millionen Euro geförder

Land und Kommunen schaffen Hilfsnetz für Familien – 100 Millionen Euro kommen sofort vom Land

Pressemitteilung vom 27.03.2020

„Land und Kommunen greifen unseren Familien während der Corona-Krise finanziell unter die Arme“ freut sich der Grünen-Abgeordnete Thomas Hentschel. Die grün-geführte Landesregierung und die kommunalen Spitzenverbände haben sich auf eine Soforthilfe für Familien verständigt, teilt Hentschel mit. „Städte und Gemeinden haben jetzt die Möglichkeit, auf Kita-Gebühren zu verzichten oder die Familienkasse zum Beispiel von den Kosten für den Schulbus zu entlasten. Das ist eine große Erleichterung für unsere Familien im Land“.

MdL Hentschel betont: „Land und die Kommunen bilden eine starke Solidargemeinschaft und übernehmen gemeinsam Verantwortung. Wir helfen schnell und unbürokratisch, damit das soziale Netz nicht reißt.“ Die grün-geführte Landesregierung stellt für die Kommunen sofort 100 Millionen Euro zur Verfügung. Diese haben jetzt die Möglichkeit, passgenaue Lösungen für ihre Belange vor Ort zu erarbeiten.

Das Land beteiligt sich somit an den Kosten, wenn Städte und Gemeinden etwa auf Gebühren für geschlossene Kitas, Kindergärten oder andere Betreuungseinrichtungen verzichten. Auch die Kita-Beiträge bei freien Träger sollen bis zur Höhe des kommunalen Satzes erstattet werden. Für die Kindertagespflege sollen vor Ort tragfähige Übergangslösungen gefunden werden.

Ausbleibende Gebühren an den Volkshochschulen und für die Schülerbeförderung werden vom Land mit einem Zuschuss ebenfalls teilweise ausgeglichen, teilt das Finanzministerium laut MdL Hentschel mit. Ebenso seien Zuschüsse an die Kommunen für weitere öffentliche Einrichtungen wie Musikschulen oder soziale Dienste vorgesehen; Zuschüsse an Kommunaltheater würden aufrechterhalten.

Allein für die Kinderbetreuung erwarten die Kommunen laut Finanzministerium einen mittleren, zweistelligen Millionenbetrag bei einem Monat Schließzeit. Hentschel betont: „Wir sehen die Sorgen der Familien. Viele sind in Kurzarbeit oder haben wegen der Betreuung der Kinder zu Hause weniger Geld zur Verfügung. Deshalb ist es uns wichtig, Familien finanziell zu unterstützen.“

 

 

Abgeordneter Thomas Hentschel (GRÜNE): „Für gute Zusammenarbeit beim Projekt eWayBW am Ball bleiben“

Pressemitteilung vom 26.03.2020

n der Telefonkonferenz vom Donnerstag, 26.3.2020, mit Vertretern von Kommunen, dem Landratsamt, dem Regierungspräsidium und dem Verkehrsministerium Baden-Württemberg zum Projekt eWayBW, wurden unter anderem die Auswirkungen auf den Verkehr während der Bauzeit der Versuchsstrecke für Oberleitungs-LKW besprochen. Das Gespräch wurde von Landtagsabgeordneten Thomas Hentschel (GRÜNE) initiiert.

„Dass alle Beteiligten direkt ins Gespräch kommen, ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Es ist immer besser, miteinander statt übereinander zu sprechen. Unserem gemeinsamen Ziel, die Belastungen für den Verkehr auf der B462 während der Bauzeit zu verringern, sind wir schon nähergekommen“ so Hentschel. In der Telefonkonferenz sei klar geworden, wie wichtig die Zusammenarbeit aller Ebenen ist, um die Einschränkungen des Verkehrs auf der B462 während der Bauarbeiten so gering wie möglich zu halten.

„Besonders freut mich die Aussage der am Gespräch beteiligten Bürgermeister, dass sie der Oberleitungs-Technik nach wie vor offen gegenüberstehen. Wichtig sei aber, nicht aus dem stillen Kämmerlein die Baustellenplanung zu betreiben, sondern auf die Erfahrungen der kommunalen Behörden vor Ort zurückzugreifen. Dazu war das Gespräch ein wichtiger Schritt“ so der Landtagsabgeordnete Hentschel.

 „Das Projekt eWayBW hat nicht nur für den Klimaschutz, sondern auch für den Technologiestandort Mittelbaden eine bedeutende Rolle. Oberleitungs-LKW werden zukünftig eine wichtige Rolle im Gütertransport auf der Straße spielen. Das belegen Studien sowohl des Instituts für Energie- und Umweltforschung (ifeu) als auch des Verbands der deutschen Industrie (BDI), der sicher nicht im Verdacht steht, für unwirtschaftliche Ökoprojekte die Stimme zu erheben“ so Hentschel.  

 Laut der BDI-Studie „Klimapfade für Deutschland 2018“ sei die Oberleitungstechnik technisch machbar und wirtschaftlich für das Speditionsgewerbe vertretbar. Es sei zu erwarten, dass die Entwicklung auch in diese Richtung gehe. „Das Thema nicht zu erforschen würde bedeuten, dass man technologisch nicht in der ersten Liga spielen wolle. Das kann nicht das Ziel der Politik in Baden-Württemberg sein. Für einen gelingenden Austausch und eine gute Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Ebenen beim Projekt eWayBW werde ich weiter am Ball bleiben“ so Hentschel abschließend.

 

 

Einladung zur Telefon-Bürgersprechstunde des Landtagsabgeordneten Thomas Hentschel (Grüne)

Am  Montag, den 23. März, zwischen 15.00-17.00 Uhr, lädt der Grünen- Landtagsabgeordnete Thomas Hentschel interessierte Bürgerinnen und Bürger zu seiner Telefon-Bürgersprechstunde ein. Die Rufnummer lautet 07222 7871255

Wenn Sie Fragen zur aktuellen Landespolitik oder zu konkreten Belangen im Wahlkreis Rastatt haben, rufen Sie an oder schreiben eine E-Mail an thomas.hentschel.wk@gruene.landtag-bw.de

 

Absage der Nominierungsveranstaltung in Rastatt für den 13.03.2020

Stellungnahme vom Landtagsabgeordneten Thomas Hentschel zur Verschiebung der Nominierungsversammlung

„Der Vorstand von Bündnis90/Die Grünen, Kreisverband Rastatt/Baden-Baden, hat kurzfristig die heute, am 13. März 2020 geplante Nominierungsversammlung zu Landtagswahl für den Wahlkreis Rastatt verschoben. Durch diese rein vorsorgliche Maßnahme soll die weitere Ausbreitung des Corona-Virus verlangsamt werden. Ich begrüße ausdrücklich diese umsichtige Entscheidung. In der gegebenen Situation geht der Gesundheitsschutz vor. Auch muss Mitgliedern mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen die Teilnahme an der Versammlung möglich sein. Ich selbst werde in den kommenden Wochen meine externen Termine auf ein Minimum reduzieren bzw. wo immer möglich mit Telefon oder Videokonferenz durchführen.

Die aktuelle Lage wird täglich neu zu bewerten sein. Die Webseite des Robert-Koch-Instituts informiert wissenschaftlich fundiert und tagesaktuell uns ist unter www.rki.de abrufbar."

Thomas Hentschel bewirbt sich für das Landtagsmandat

Landtagsabgeordneter Thomas Hentschel hat erklärt, auf der Nominierungsversammlung der Grünen am 13. März 2020 wieder für das Landtagsmandat zu kandidieren. „Baden-Württemberg braucht eine vielfältige, sozial gerechte und ökologische Entwicklung, die nur mit einer grün geführten Landesregierung möglich ist“ so Hentschel in seinem Bewerbungstext, der an die Grünen-Mitglieder im Wahlkreis Rastatt verschickt wurde. „Wir müssen alles tun, um den Klimawandel auszubremsen“ so Hentschel weiter. Der Artenrückgang zeige, wie wichtig eine konsequente Umweltpolitik sei. Auch die Industrie müsse sich dem Wandel stellen, im Besonderen die Automobilindustrie.   Besondere Erfolge im Wahlkreis Rastatt waren laut Hentschel unter anderem die Schaffung von Stellen für kommunale Integrationsmanagerinnen und -managern sowie die personelle Stärkung der Naturschutzverwaltung. „Als Sprecher für Elektromobilität liegt mir die nachhaltige Mobilität besonders am Herzen“ so Hentschel.  Daher sei er sehr glücklich, dass die Stadt Rastatt und der Landkreis gemeinsam mit weiteren Verbänden und Unternehmen den Mobilitätspakt in Kooperation mit dem Verkehrsministerium umsetzen und somit die Weichen für eine zukunftsfähige und umweltfreundliche Mobilität für alle gestellt sind.   Die Nominierungsversammlung der Grünen für die Landtagswahl im Wahlkreis Rastatt ist am 13. März 2020, ab 19.30 Uhr im Restaurant Pagodenburg, Kapellenstraße 34, in Rastatt.


E-WayBW: Hentschel fordert mehr Tempo bei der Umsetzung

Pressemitteilung vom 06.03.2020

Der Landtagsabgeordnete Thomas Hentschel (GRÜNE) ist enttäuscht über den am Dienstag vom Regierungspräsidium vorgestellten Projekt- und Zeitplan für die Teststrecke eWay-BW. „Nachdem die Vertreter des Regierungspräsidiums im Termin des Projektbegleitkreises nach der deutlichen Kritik aller Vertreter der betroffenen Gemeinden und des Landkreises eine ausführliche Prüfung zugesagt hatten, bin ich zuversichtlich, dass die verschiedenen Baumaßnahmen so abgestimmt werden können, dass es nicht zum Verkehrsinfarkt kommt.“ erklärte er in einer uns vorliegenden Pressemitteilung.

Die Versuchsstrecke sei richtig und wichtig, allerdings könne er den nun vorgestellten Umfang der notwendigen Teilsperrungen und die skizzierte Dauer so nicht nachzuvollziehen. Hentschel fordert alle Möglichkeiten für eine Bauzeitverkürzung wie beispielsweise den Einsatz mehrerer Baugruppen und Nachtarbeiten zu prüfen. Außerdem müsse über zusätzliche Zugkapazitäten auf der Murgtalbahn nachgedacht werden, um Pendlerinnen und Pendlern eine Alternative zum Auto zu bieten, teilte Hentschel mit.

„Die Teststreckenarbeiten müssen außerdem mit den parallel stattfindenden Bauarbeiten für das Breitbandnetz und zur Straßenerneuerung abgestimmt werden.“ führte er dazu aus und teilte mit, dass er sich deshalb unmittelbar nach dem Termin am Dienstag mit dem Verkehrsministerium in Verbindung gesetzt und um einen Termin mit allen Beteiligten gebeten habe. Dem Landratsamt, dem Oberbürgermeister Florus und den Bürgermeistern Mußler und Wein werde ein Termin in Stuttgart angeboten, um die weitere Vorgehensweise zu erörtern.

 

"Antriebe von morgen: Brauchen LKWs eWay, Wasserstoff und Co?"

Podiumsdiskussion

Die Veranstaltung findet am Freitag, den 6. März, von 18.00-20.00 Uhr, im Unimog-Museum Gaggenau, an der B462, statt.

Teilnehmer auf dem Podium sind:
Prof. Dr. Thomas Koch (Leiter des Instituts für Kolbenmaschinen am KIT)

Hasso Grünjes (Siemens Mobility GmbH)

Dieter Fahrner (Spedition Fahrner GmbH)

Nach kurzen Input-Vorträgen der Teilnehmer und einer ersten Gesprächsrunde auf dem Podium wird ab ca. 19.15 Uhr die Diskussion mit dem Publikum stattfinden. Ende der Veranstaltung ist um 20.00 Uhr.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

"Grünes Kino" mit Thomas Hentschel

Am Samstag, 29. Februar 2020 bietet Thomas Hentschel den nächsten Termin in der Reihe „Grünes Kino“ an. Gezeigt wird der Film „2040 - Wir retten die Welt!".

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Land fördert Initiative RadKULTUR 2020 in 13 Kreisen und Städten: Gaggenau ist dabei!

Pressemitteilung von Thomas Hentschel MdL vom 17. Februar 2020

13 Landkreise und Städte machen 2020 bei der Initiative RadKULTUR des Landes Baden-Württemberg mit, so viele wie noch nie. Dazu stellt das Land insgesamt eine Summe von gut 400.000 Euro zur Verfügung.

„Ich freue mich besonders, dass die Stadt Gaggenau dabei ist und in den Genuss der Förderung kommt. Radfahren wird immer beliebter. Bereits jetzt wird landesweit in den Ausbau der Radwege investiert. Mit der Initiative RadKULTUR werben wir fürs Radfahren: So können die Bürgerinnen und Bürger vor Ort erfahren, dass Radfahren Spaß macht, der Umwelt und nicht zuletzt der eigenen Gesundheit guttut. Außerdem können alle so einen Beitrag zum Klimaschutz leisten“ so der Landtagsabgeordnete Thomas Hentschel.

Dieses Jahr werden die Landkreise Konstanz, Ludwigsburg, Schwäbisch Hall und der Bodenseekreis sowie die Städte Aalen, Bühl, Gaggenau, Ludwigsburg, Mengen, Neckarsulm, Reutlingen und die Landeshauptstadt Stuttgart gefördert. Gemeinsam mit der Stadt Böblingen, die sich bereits im zweiten Jahr der Förderung befindet, können sich die Landkreise und Kommunen über die Unterstützung des Verkehrsministeriums freuen.

Die Initiative RadKULTUR bietet in den jeweiligen Kommunen ein Jahresprogramm an, das das Radfahren im Alltag weiter stärken und attraktiver machen soll. Neben RadCHECKs, Lastenrad-Verleihen und Fahrrad-Rallyes können sich die Bürgerinnen und Bürger auf viele weitere bunte Mitmach-Aktionen freuen.

Seit 2012 begleitet und unterstützt das Verkehrsministerium Baden-Württemberg Kommunen mit der Initiative RadKULTUR. Über 30 Kommunen wurden seit Bestehen der Landesinitiative bereits gefördert. Ziel der RadKULTUR ist es, über die Vorzüge des Fahrrads als flexibles Verkehrsmittel im Alltag zu informieren und die Menschen mit positiven Erlebnissen für das Radfahren zu begeister

Hentschel weist Vorwürfe der Steuerverschwendung der CDU im Murgtal zurück

Pressemitteilung vom 30.12.2019

In einer Presseerklärung uns gegenüber weist der Landtagsabgeordnete Thomas Hentschel (Grüne) die Vorwürfe der CDU Stadtverbände von Gaggenau und Gernsbach zurück, die grün-schwarze Landesregierung würde Steuern verschwenden und  den Ausbau der Anschlussstelle Rastatt Nord sowie des B3 Lückenschlusses verzögern. Zugleich weist er darauf hin, dass insbesondere die Erprobung von Oberleitungs-LKW auf Bundesstraßen nach wie vor ein wichtiges Thema sei. „Soweit die CDU Stadtverbände fordern, dass die Forschungsgelder aus Berlin zweckentfremdet für den Ausbau der Anschlussstelle Rastatt Nord oder der B3 neu umgeleitet werden sollen, ist dieser Vorschlag schlicht rechtswidrig. Die Forschungsgelder sind gebunden und das Regierungspräsidium in Karlsruhe mit Nachdruck damit beschäftigt, die Planungen und den Ausbau der Anschlussstelle und der B3 neu voranzutreiben.“ führt Hentschel aus und ergänzt: „Die Gelder, die zum weit überwiegenden Teil vom Bund kommen und nicht für die Anschaffung der LKWs zur Verfügung stehen, können ausserdem bei vorzeitiger Beendigung des Projektes nicht für andere Zwecke ausgegeben werden, weil sie für Forschungszwecke gebunden sind.“ 

Wenn es bei den beiden genannten Straßenbauprojekten zu Verzögerungen kommen würde, müsste die Regierungspräsidentin Silvia Felder dazu Stellung nehmen. Das sei aber nach seiner Kenntnis nicht der Fall. Hinsichtlich des Steuerungskreises für die Baustelleneinrichtung und Durchführung der Bauarbeiten sei das Regierungspräsidium nun am Zuge. Allerdings sei es zu viel verlangt, schon wenige Tage nach Unterschrift unter den Bauverträgen bereits ein fertiges Baustellenkonzept einzufordern, führt Hentschel weiter aus. Er habe volles Vertrauen in deren Arbeit und sei sich sicher, dass die Regierungspräsidentin Silvia Felder darauf achten werde, dass die Beteiligung aller Kommunen -wie vereinbart- stattfinden werde. Die notwendige halbseitige Fahrbahnsperrung zum Setzen der Masten sei zudem nicht mit den Sperrungen zu einer Fahrbahnsanierung vergleichbar, denn sie könnten kurzfristig ausgesetzt werden, so dass es nicht zu Beeinträchtigungen im Berufsverkehr käme. Dass sei nach seiner Kenntnis auch so in den Ausschreibungen vereinbart worden. Zudem werde die Strecke in Ottenau nicht betroffen sein, womit die Beeinträchtigungen der Menschen in Gaggenau auch während der Fahrdrahtinstallation deutlich geringer ausfallen würde.

Das Oberleitungsprojekt sei zudem für die Entwicklung eines klimafreundlichen Güterverkehrs auf der Straße nach wie vor von großer Bedeutung. Es sei zwar richtig, dass es bereits international mehrere Versuchsstrecken gäbe. „Gerade daran lässt sich aber ablesen, dass die Technik zukunftsweisend ist und dass es einen hohen Entwicklungsbedarf gibt.“ erklärt Hentschel dazu. Dieses Technologiefeld den Konkurrenten aus den Vereinigten Staaten, Skandinavien oder Frankreich zu überlassen sei Unsinn, denn man könne nicht gleichzeitig den Erhalt des Automobilstandorts Deutschland fordern und zugleich die notwendigen Entwicklungen auch in Teilbereichen anderen überlassen.

Abgesehen davon, dass diese Techniken schon allein  für einen effektiven Klimaschutz untersucht werden müssten, würde gerade der Oberleitungs-Lkw eine Chance für eine echte Technologieoffenheit bieten, erläutert Hentschel weiter. Schließlich könne der elektrische Antrieb parallel zu anderen Techniken wie den Verbrennungsmaschinen im Hybridfahrzeug sein, denn mit dem teilelektrischen Antrieb ohne die schweren Batterien ließe sich der CO2-Ausstoß effektiv und erheblich reduzieren.

 

 

Hentschel schlägt Test von Wasserstoff-Lastwagen auf B 462 vor Vollsperrungen sollen nur in den Ferien liegen

Pressemitteilung vom 23.12.2019

Der Wahlkreisabgeordnete Thomas Hentschel und Sprecher für E-Mobilität der GRÜNEN Landtagsfraktion in Stuttgart begrüßt in einer Presseerklärung uns gegenüber, dass nun die Teststrecke für den HO-LKW auf der B 462 verwirklicht werden könne. Er fordert aber zugleich, auch andere Antriebstechniken, insbesondere den Wasserstoffantrieb in die Testreihe mit einzubeziehen. „Der Oberleitungs-LKW spielt in allen Klimaschutzszenarien der Landes- und Bundesregierung und der Industrie- und Umweltverbände eine herausragende Rolle für den Güterverkehr,“ teilt Hentschel mit, „jedoch wissen wir heute noch nicht genug über mögliche andere Formen des klimaneutralen Gütertransports auf der Straße.“ Deshalb müsse man gerade jetzt, so Hentschel weiter, auch andere Antriebsformen genauer untersuchen. So seien auch Fahrzeuge mit Brennstoffzellen oder Verbrennungsmotoren mit Wasserstoffantrieb technisch machbare Varianten. Beides sei jedoch in der Praxis noch wenig erforscht, weswegen hier ein Handlungsbedarf bestehe. Das Land habe dazu eine Wasserstoffstrategie in Planung. Um einen direkten Vergleich zu ziehen, wäre ein Versuch, bei dem die derzeit auf der Bundesstraße fahrenden LKW nicht nur teilweise durch Oberleitungsfahrzeuge sondern auch durch wasserstoffbetriebene Fahrzeuge ersetzt werden auf der Teststrecke sinnvoll. Schließlich würden auch batterieelektrische Fahrzeuge unter gleichen Bedingungen im Murgtal geprüft. Hentschel teilt hierzu mit, dass er in Gesprächen mit der Industrie und der Landesregierung eine Parallele Testreihe anregen werde. „Dass an einem der Geburtsorte des Lastkraftwagens der straßengebundene Güterverkehr nun praktisch neu entwickelt wird, ist ein gutes Zeichen für den Produktionsstandort. Ich werde dabei aber genau im Auge behalten, dass auch die Zusicherungen bezüglich der Verkehrsentlastung während der Bauzeiten eingehalten werden.“ sichert Hentschel ausserdem zu. Das Ministerium hatte angekündigt, dass die Baustellenzeiten weitgehend ausserhalb der Zeiten des Berufsverkehrs liegen würden und die im Zuge der Installation der Fahrdrähte notwendigen Vollsperrungen nur in die Ferienzeiten gelegt würden.