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GRÜNER KREISVERBAND RASTATT BADEN-BADEN

Unsere Zukunft - ein Plädoyer für eine giftfreie Landwirtschaft Film und Diskussion mit der Grünen Europa-Abgeordneten Rebecca Harms

Es geht um die Zukunft und das Leben, ein gutes Leben. Wie kann die Landwirtschaft der Zukunft aussehen? Vergiftete Böden, resistente Superunkräuter und verseuchtes Getreide sind das Ergebnis eines zerstörerischen gentechnischen Anbaus, bei dem weltweit Millionen Tonnen von Glyphosat zum Einsatz kommen. Die Landwirtschaft der Zukunft kann auch anders aussehen. Das verdeutlicht der Regisseur Bertram Verhaag in seinem aktuellen Dokumentarfilm „CODE OF SURVIVAL – Die Geschichte vom Ende der Gentechnik“ anhand von drei nachhaltigen Projekten in Indien, Ägypten und Deutschland. Er konfrontiert  die Auswirkungen des chemiegestützten Anbaus mit der ökologischen Landwirtschaft. Glyphosat auf den Feldern, gentechnisch veränderte Pflanzen, vergiftete Böden – viele Verbraucher wollen eine Kehrtwende. Dass dies keineswegs eine Utopie ist, zeigt Bertram Verhaag mit seinem Film: „Es ist fünf vor zwölf, sich zu wehren, um eine intakte Umwelt zu erhalten.“

Das Merkur-Film-Center in Gaggenau-Ottenau zeigt den Film am Donnerstag, 14. September, um 19.45 Uhr. Im Anschluss an den Film haben die Zuschauer die Möglichkeit, mit den Grünen-Politikern Rebecca Harms, Thomas Hentschel, Bea Böhlen und Manuel Hummel zu diskutieren. Rebecca Harms gehört seit 2004 als Abgeordnete der Grünen dem Europaparlament an, ist unter anderem stellvertretendes Mitglied im Umwelt-Ausschuss (ENVI) und eine vehemente Verfechterin nachhaltiger Entwicklung. Bea Böhlen und Thomas Hentschel  sind Landtagsabgeordnete der Grünen, Manuel Hummel ist der Kandidat der Grünen für den Bundestag und Kreistagsfraktionsvorsitzender

 

CODE OF SURVIVAL

Donnerstag, 14. September,  19.45 Uhr

Merkur-Film-Center in Gaggenau-Ottenau

Auf dem richtigen Weg für gesellschaftlichen Zusammenhalt Sozial- und Integrationsminister Manne Luch kommt nach Rastatt

Einen Talk mit Minister Manne Lucha  veranstalten die Grünen am Donnerstag, den 07.09.2017 um 15.30 Uhr im  Lehner’s in Rastatt, Am Schlossplatz 2/2. Wir Grünen haben im Land Mut zur Veränderung gezeigt. Mit diesem Mut möchten wir Grünen auch im Bund positiv gestalten. Der baden-württembergische Minister für Soziales und Integration Manne  Lucha, der Bundestagsabgeordnete Manuel Hummel und die Landtagsabgeordneten Thomas Hentschel und Bea Böhlen erklären, warum es starke Grüne im Bund braucht und stellen sich den Fragen der Bürgerinnen und Bürger. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Kreismitgliederversammlung der Grünen in Bühl: „Energiewende braucht neue Ideen“

Wie kann die Energiewende gelingen? Dieser Frage stellte sich am vergangenen Freitag der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen. Bei der Mitgliederversammlung in Bühl sprachen sich die Bundestagskandidaten Manuel Hummel und Michaela Schorpp für eine CO2-Abgabe anstelle von  Stromsteuer und EEG-Umlage aus. So soll erreicht werden, dass  weniger Kohlendioxid in die Luft geblasen wird.

Schorpp und Hummel forderten Maßnahmen für eine „echte Klimawende“ . Besonders bei der Finanzierung von Energie wollen die Grünen umsteuern. Die Energiewende, so die grünen Politiker, brauche neue Ideen. Manuel Hummel ist Direktkandidat der Grünen, Michaela Schorpp schaffte die Kaniddatur über die Landesliste.

Schorpp stellte das Konzept einer Freiburger Initiative für eine CO2-Abgabe vor. Dahinter steckt folgende Idee: Wer viel CO2 verursacht, zahlt mehr und wer klimafreundliche Energieträger nutzt, zahlt weniger . Ausnahmen soll es nicht mehr geben, auch nicht für große Unternehmen, die viel Energie verbrauchen. Damit sei eine gerechte Verteilung der Kosten gewährleistet, so Michaela Schorpp. Wer CO2 produziere, müsse einen Preis für die Umweltverschmutzung zahlen. Deshalb soll nach diesen Vorstellungen Stromsteuer und die Umlage für die Erneuerbaren Energien wegfallen. Stattdessen soll der Ausstoß von Kohlendioxid mit einer Abgabe oder Steuer belegt werden. Benzin, Öl und Kohle würden also teurer, Strom jedoch billiger. Michaela Schorpp rechnete vor, der Bund könne durch die Abgabe mit rund 35 Milliarden Einnahmen rechnen. 

Die Grünen machen zudem dafür stark, dass die schmutzigsten 20 Kohlekraftwerke bis 2022 vom Netz gehen.  Hintergrund der Forderungen der Grünen sind die Klimaziele der Bundesregierung. Bis 2020 sollen demnach zwanzig Prozent weniger Kohlendioxid ausgestoßen werden, das sind rund 750 Millionen Tonnen. Noch ehrgeiziger ist das mittelfristige Ziel: 2050 sollen es nur noch 62-tausend Tonnen sein, also 95 Prozent weniger als heute. Schorpp:  „Das ist eine gigantische Herausforderung. Mit einer ‚Weiter So‘-Haltung wird das nicht funktionieren.“ 

Hans-Peter Behrens, Mitglied der Grünen Kreistagsfraktion und Energieexperte im Kreisverband machte in der Diskussion darauf aufmerksam, dass eine CO2-Abgabe nur eine von mehreren Maßnahmen sei.  Weitere seien nötig:  „Wir müssen dringend auf Einsparung von Energie achten. Elektrogeräte, die zuviel Energie verbrauchen, sollten ebenfalls mit einer Abgabe belegt werden.“ 

Der grüne Bundestagskandidat Manuel Hummel sah schließlich in der Nutzung von Elektroautos und –fahrrädern „eine große Chance“ – sofern für das Laden der Batterien Strom aus Erneuerbaren Energien verwendet wird.  Eine „echte Energiewende“ gibt es nach seiner Meinung nur, wenn es „ein Bündel aus Maßnahmen zu Erneuerbarer Energie, Energieeinsparung und mehr Effizienz“ gebe. 

Hummel berichtete schließlich noch vom Parteitag der Grünen in Berlin. Die Stimmung sei gut gewesen. Vor allem freut sich der grüne Bundestagskandidat, dass die Delegierten aus Rastatt und Baden-Baden zusammen mit anderen Delegierten einen Erfolg verbuchen konnten. Sie konnten erreichen, dass im Grünen Programm ein Modellversuch für ein  Bedingungsloses Grundeinkommen vorgesehen ist. Hummel: „Das ist in Berlin ganz toll gelaufen. Es war uns sehr wichtig,  diesen Punkt ins Wahlprogramm zu bringen.“

ZUKUNFT WIRD AUS MUT GEMACHT Gerechtigkeit im Sinn – BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN nehmen erstmals einen Modellversuch zum bedingungslosen Grundeinkommen in das Bundestagswahlprogramm auf

Der Kreisverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rastatt Baden-Baden hat an der Gestaltung des Wahlprogrammes der Grünen zur Bundestagswahl bereits im Mai dieses Jahres mit der Einbringung von zwei Änderungsanträgen zum Grünen Grundeinkommen mitgewirkt. Während die Grünen aus Baden-Württemberg sich bereits im Jahr 2008 für das bedingungslose Grundeinkommen ausgesprochen haben,  folgte 2011 ein ablehnender  Beschluss auf Bundesebene. Kein Grund für den Kreisverband vor Ort mit den Bundestagskandidaten Manuel Hummel und Michaela Schorpp sowie dem Landtagsabgeordneten Thomas Hentschel den Kopf in den Sand zu stecken. Das Engagement vieler Antragsteller hat zu einer Debatte auf der Bundesdelegiertenkonferenz in Berlin geführt. Am Abend des 17.06.2017 erfolgte dort die Einigung über die nachfolgenden zukunftsorientierten Programmsätze, für die die  örtlich gewählten Delegierten Michaela Schorpp und Birgit Gerhard-Hentschel spät in der Nacht mit der deutlichen Mehrheit stimmten:

„Wie soziale Sicherung auch im Zuge der Digitalisierung und aufgrund des demografischen Wandels nachhaltig, solidarisch und armutsfest organisiert werden kann, ist eine der großen Herausforderungen der Zukunft. Wir wollen eine breite gesellschaftliche Debatte vorantreiben und Fragen von einer Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens, das gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht, über die Frage einer Wertschöpfungsabgabe bis hin zu institutionellen Reformen der Sicherungssysteme in den Blick nehmen. Viele von unseren Vorschlägen von der Kindergrundsicherung bis zur Garantierente wurden auch von dem Vorschlag eines Grundeinkommens beeinflusst. Wir wollen diese Ideen weiterdiskutieren. Dafür brauchen wir Antworten auf bisher nicht geklärte Fragen.

Dabei wollen wir auch Erfahrungen aus anderen Ländern berücksichtigen und das Grundeinkommen in einem Modellprojekt erproben.“

 

Mit der Regierung ins Gespräch kommen - Ministerin Bauer in Rastatt

Auf dem richtigen Weg für schlaue Köpfe und innovative Forschung: Darüber möchte die baden-württembergische Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Theresia Bauer mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen. Am Dienstag, den 16. Mai 2017, stellt Theresia Bauer ab 19.30 in Lehner’s Gasthaus in Rastatt, Am Schlossplatz 2/2,  Grüne Projekte ihres Ministeriums vor und spricht über Erfolge und Hürden in der Regierungsarbeit. Danach stellt sich die Wissenschaftsministerin den Fragen und der Diskussion. Mit dabei sind die Grünen Landtagsabgeordneten Beate Böhlen und Thomas Hentschel, die ebenfalls auf Fragen und Anregungen zur Grünen Politik eingehen werden.